Burghausen, Oberbayern

Modehaus Hell, Burghausen

Das Modehaus Hell möchte gemeinsam mit dem Gebäudeeigentümer seine CO2-Emissionen senken und damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen.

Über dem Modegeschäft befinden sich Wohnungen. Foto: Mode Hell

Die Filiale in Burghausen, das im Jahr 1962 gebaut wurde, betreibt das Modehaus Hell als Mieter. Zum Gebäude gehören ein kleines Fachgeschäft für Damenmode auf 220 m² sowie neun Wohnungen. Der Modeladen hat große zweifach verglaste Schaufenster und einen außenliegenden Sonnenschutz. Die Öl-Heizungsanlage stammt aus dem Jahr 1985. Die bestehende solarthermische Anlage, die bei der Warmwasserbereitung unterstützen soll, funktioniert nicht einwandfrei. Geheizt wird im Winter auch nicht über den vorhandenen Ölkessel, sondern elektrisch über ein Klima-Splitgerät.

„Die Heizung ist sowieso fällig.“

Im Rahmen des Modellvorhabens sollen nun die Heizung erneuert, die Schaufenster ausgetauscht und die Beleuchtung auf LED umgerüstet werden. Eventuell soll auch eine Photovoltaikanlage installiert werden. In der Filiale in Burghausen strebt Mode Hell eine Energieeinsparung von 30 Prozent an. Neben der Senkung der CO2-Emissionen steht die professionelle Energieberatung im Zentrum des Interesses.