Oerlinghausen

Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus

Die gemeinnützige Bildungsstätte mit Internatsbetrieb im Teutoburger Wald möchte ihr Energiesparpotenzial voll ausschöpfen.

Die Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus ist eine gemeinnützige Bildungsstätte mit Internatsbetrieb. Sie wird durch das Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen betrieben und liegt im westfälischen Oerlinghausen am Rande des Teutoburger Waldes. Es unterstützt Flüchtlinge, Heimatvertriebene und Spätaussiedler aus den Ländern Mitteleuropas bei der Integration in die Lebens- und Arbeitswelt der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1990 konzentriert sich die Bildungsarbeit insbesondere auf ehemalige Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion.

Die Gründung des St. Hedwigs-Werk und der Heimvolkshochschule geht auf katholische Vertriebene und Flüchtlinge zurück, die entsprechende Vereine zu Beginn der 1950er Jahre ins Leben riefen. Und damit auf die Flüchtlingsströme nach Ende des zweiten Weltkrieges reagierten. Dafür wurde zunächst eine ehemalige Gaststätte in Oerlinghausen gekauft und anschließend umgebaut.

Die Herberge verfügt über 50 Betten, eine eigene Küche und eine eigene Wäscherei. Pro Jahre finden bis zu 120 mehrtägige Seminare mit über 3.200 Teilnehmern aus ganz Deutschland statt. Die Teilnehmer werden voll verpflegt. Für sie stehen 35 einfache Zimmer zur Verfügung.

Die letzten Modernisierungsarbeiten erfolgten in den 1980er Jahren – entsprechend sind gerade im Bereich der Gebäudehülle noch große Energieeinsparpotenziale vorhanden, die im Rahmen des dena-Modellvorhabens nun konsequent ausgeschöpft werden sollen. Damit soll der Internatsbetrieb dauerhaft gesichert werden.

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