Ansbach

Hotel Schwarzer Bock

Hinter der historischen Fassade des familiengeführten Hotel in Franken verbirgt sich hochmoderne Technik.

Das Stadthotel Schwarzer Bock in Ansbach fußt auf einem starken Fundament – so stehen Teile des Gebäudeensembles des Hotels auf der Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert. Aber auch sonst ist im Schwarzen Bock vieles ganz anders als der übliche Standard.

Geschäftsführer des Hotels Schwarzer Bock und Teilnehmer am dena-Modellvorhaben zur Energieeinsparung in Hotels und Herbergen.

„Investitionen in Energieeffizienz rechnen sich und helfen bei der Erschließung neuer Gästegruppen.“

Christian H. Fuhrmann

Das im mittelfränkischen Ansbach gelegene Hotel kann auf eine lange Geschichte und prominente Gäste zurückblicken. Das Hauptgebäude errichtete man um 1500 und der bayerische Prinzregent Luitpold ließ sich bereits im historischen Gastraum bewirten. Das 3-Sterne-Hotel, welches neben dem Haupthaus noch über einen um die Jahrhundertwende errichteten Anbau verfügt, bietet 17 Gästezimmer an, die von Geschäftsreisenden und Urlaubern genutzt werden. Ergänzt wird das Übernachtungsangebot durch einen Restaurantbetrieb.

Effizienzwunder im Inneren

Und auch wenn man es dem Hotel von außen gar nicht ansieht, schlummert im Inneren doch ein echtes Effizienzwunder: Gemeinsam mit den Stadtwerken wurde im Jahr 2010 ein Blockheizkraftwerk installiert und sorgt seitdem höchst effizient für den Gästekomfort. Doch dies ist den Betreibern, der Familie Fuhrmann, noch nicht genug: „Wir haben die Vision eines „Null-Energie-Hotels“ vor Augen – auch wenn wir wissen, dass dieses Vorhaben mit unserem historischen Haus nicht einfach zu erreichen sein wird“ erklärt Christian Fuhrmann.

Auf dem Weg zum "Null-Energie-Hotel"

Auf dem Weg wollen die Eigentümer neben einer Optimierung der Gebäudehülle (Dach- bzw. oberste Geschossdecke) viele kreative Ideen anwenden und Mitarbeiter und Gäste konsequent in den Sanierungsprozess miteinbeziehen. Schließlich sei der „Umweltschutz längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ so Christian Fuhrmann. Die Betreiber sind davon überzeugt, dass sie damit nicht nur eine Energieeinsparung von 30 Prozent bis 2018 erreichen, sondern sich zugleich auch besser vermarkten können.

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