Überlingen

Martin-Buber-Jugendherberge

Als erster Teilnehmer im dena-Modellvorhaben hat die Jugendherberge am Bodensee die energetische Sanierung erfolgreich abgeschlossen.

Die idyllisch am Bodensee gelegene Jugendherberge in Überlingen ist nach dem berühmten jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber benannt und Teil des deutsch-israelischen Austausches.

Die Herberge, die nur wenige Meter vom Bodensee entfernt liegt, wurde 1974/75 erbaut und im Juni 1975 durch den damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel eingeweiht. Sie verfügt über 62 Zimmer mit 240 Betten, Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume und eine Gemeinschaftsküche zur Verpflegung der meist jungen Gäste (Kinder und Jugendliche). Weitere Spiel- und Sportmöglichkeiten ergänzen die Ausstattung der Herberge.

Die Betreiber, der DJH-Landesverband Baden-Württemberg entschieden sich aufgrund der hohen Energiekosten für eine umfassende Modernisierung und energetische Sanierung der gesamten Herberge und bewarben sich mit dem Sanierungskonzept für die Teilnahme am dena-Modellvorhaben. Dabei werden alle Teile der Übernachtungsstätte mit einbezogen: von Fenstern, Dach und Außenhülle über die Heizungsanlage bis hin zur Modernisierung der Elektroleitungen, der sanitären Anlagen und der Lüftung.

Da eine Umsetzung dieser Umbaumaßnahmen im laufenden Betrieb nicht möglich war, wurde die Herberge vorübergehend geschlossen. Im Februar 2016 eröffnete die Jugendherberge als erster Teilnehmer im dena-Modellvorhaben wieder ihre Türen für Gäste.

Zur Martin-Buber-Jugendherberge

Eingang des dena-Modellvorhaben-Teilnehmers Martin-Buber-Jugendherberge
Kaum wiederzuerkennen: Die Jugendherbergen vor (links) uns nach der energetischen Sanierung. Fotos: DJH-LV BW (links), dena (rechts)