Ibbenbüren

Ringhotel Mutter Bahr

Das Hotel mit Tagungszentrum hat einen findigen Eigentümer mit vielen Ideen. So wird Holzstaub aus dem benachbarten Sägewerk zum Heizen genutzt.

Das im Münsterland gelegene Ringhotel Mutter Bahr kann auf eine über 100jährige Geschichte zurückblicken. Dabei stand der Restaurantbetrieb lange Zeit im Vordergrund. Erst 1989 wurde die Gastwirtschaft in einen Hotel- und Restaurantbetrieb umgewandelt. Dazu wurde das bestehende Gebäude, dessen Grundmauern aus dem 16. Jahrhundert stammen, umfassend umgebaut und modernisiert. Im Jahre 2012 erfolgte die Erweiterung des Hotelbetriebes durch einen Neubau sowie die letztmalige Renovierung des Stammhauses.

Das privat geführte 3-Sterne Hotel verfügt über insgesamt 47 Hotelzimmer mit über 100 Hotelbetten, die sich auf zwei Häuser verteilen. Das Hotel verfügt zudem über ein Restaurant und Tagungsräume für Seminare und Veranstaltungen. Zugleich zählt das Ringhotel in der Region zu den führenden Ausrichtern von Hochzeiten. Eine weitere Besonderheit des Hotels ist das sog. Pferdehotel: So können Pferde mit- und vor Ort untergebracht werden.

Bei der Erweiterung des Betriebs war die Beachtung energetischer Belage für die Betreiber von großer Bedeutung: So wurde bereits im Jahr 2007 ein Mikrowärmenetz installiert, welches mit zwei Biomassekessel arbeitet.

Doch darauf möchten sich die Eigentümer nicht ausruhen, sondern ihren Gästen weiterhin einen hohen Komfort in Kombination mit einem effizienten Ressourceneinsatz ermöglichen. Unter anderem soll im Rahmen des dena-Modellvorhabens der Einsatz einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage geprüft werden, um den Warmwasserbedarf und Strombedarf zu decken. Als Ziel hat sich die Familie Bahr eine 30prozentige Energieeinsparung bis 2018 gesetzt. Damit dies gelingt, soll auch ein Energiemanagementsystem eingeführt werden. Um damit nachweisen zu können, dass im Ringhotel „CO2-neutrale Erholung“ möglich ist.

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