Klimaschutzinitiativen, Energieeffizienz und Elektromobilität: 3. Workshop mit kirchlichen Vertretern

Gemeinsam mit Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche diskutierten dena und BMWi über den Klimaschutz in kirchlichen Gemeinden. Foto: dena/ Pedro Beccera

Am 17. Oktober 2018 lud die dena zu dem 3. Workshop „Klimaschutz in kirchlichen Gemeinden“ nach Berlin ein. Anknüpfend an die beiden ersten Workshops – im Juli 2017 und im Dezember 2017 - diskutierten die Teilnehmer bei diesem Treffen folgende Fragestellungen:

  • Welche erfolgreichen Klimaschutzinitiativen gibt es bereits von Seiten der Kirche?
  • Wie können Religionsgemeinschaften dabei unterstützt werden, verstärkt in den Klimaschutz zu investieren?
  • Welche Hemmnisse stehen aktuell dem kirchlichen Klimaschutz entgegen?
  • Wie beurteilen kirchlichen Vertreter das Thema Elektromobilität? Könnte dieses Thema in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen?
  • Mit welchen Tools und Prozessen könnten kirchliche Gemeinden die Energieeffizienz im Gebäudebereich besser voranbringen?

Mit insgesamt 15 Vertretern von Landeskirchen und Bistümern tauschten sich dena und BMWi zur dena-Leitstudie Integrierte Energiewende, zu aktuellen Klimaschutzinitiativen im kirchlichen Bereich sowie zu möglichen weiteren Projektansätzen aus. Im Rahmen der Diskussion wurden einige Problemfelder sehr deutlich: Oft sei es im kirchlichen Bereich sehr schwierig, an belastbares Zahlenmaterial zu gelangen. Exemplarisch haben zwar bereits viele Gemeinden eine gute Datenbasis und wissen über ihre Gebäude und deren Verbräuche Bescheid. Ein flächendeckender Datenpool sei zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht vorhanden. Auch fehlen personelle Kapazitäten, die gerade die erfolgreich umgesetzten Projekte transparent an die Gemeindemitglieder kommunizieren und dadurch wesentlich zu deren Motivation beitragen könnten.

Über diese und weitere im Rahmen des 3. Workshops mit kirchlichen Vertretern gewonnenen Erkenntnisse wird sich die dena zusammen mit dem BMWi austauschen, um zu überlegen, ob und wie neue auf Religionsgemeinschaften zugeschnittene Lösungsansätze entwickelt werden können.