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Länderprofil Lettland. (PDF)

ERSCHEINUNGSDATUM: 09/2013
FORMAT: DIN A4
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Die Republik Lettland verfügt über ein großes Potenzial und durchaus ambitionierte Ausbaupläne für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Die Energiemärkte sind weitestgehend durch die Umsetzung europäischer Richtlinien und umfangreicher Infrastrukturprojekte auf die Energiepolitik der Europäischen Union ausgerichtet. Demnach verfolgt Lettland das Ziel bis 2020 einen Anteil erneuerbarer Energien von 40 Prozent am Gesamtenergieverbrauch zu erreichen. Momentan liegt dieser Anteil bei etwas über 30 Prozent. Weitere politische Planungen sehen vor, den Energiemarkt Lettlands stärker mit dem Baltikum und den restlichen EU-Staaten zu verknüpfen.

 

Derzeit basiert die Energieversorgung in dem Land noch weitestgehend auf den fossilen Energieträgern Erdöl und Erdgas. Allerdings ist die Nutzung fester Biomasse als Brennstoff weit verbreitet, ist die Landesfläche Lettlands doch zu über 50 Prozent bewaldet. Darüber hinaus wird der benötigte Strom zu großen Teilen in vier Wasserkraftwerken entlang des Flusses Daugava produziert.

 

Ausbaupotenziale seitens der Erneuerbaren hat das Land besonders im Bereich der Windkraft. Gute Windkonditionen und eine dünne Besiedelung sorgen für ideale Voraussetzungen für Windkraftanlagen entlang der Küste. Die Netzinfrastruktur, bisher ein Hindernis im Hinblick auf den verstärkten Ausbau, soll bis 2015 soweit modernisiert sein, dass sie den Anforderungen weiterer Energieprojekte entlang der Küste gerecht werden.

 

Solarenergie, die kleine Wasserkraft und Geothermie spielen bisher nur eine untergeordnete Rolle. Vor allem aber im Falle der kleinen Wasserkraft und der Geothermie verfügt der baltische Staat allerdings noch über beachtliche Ausbaupotenziale.

 

Das Länderprofil Lettland gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

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